LTS 229: Stallbbau für die Biotierhaltung - SCHWEINE
Stallbau für die Bio-Tierhaltung: SCHWEINE
Die neue ÖKL-Broschüre ≥Stallbau für die Bio-Tierhaltung: Schweine„ (LTS 229) umfasst 45 Seiten und enthält folgende Kapitel:- Verhalten
- Funktionsbereiche eines Haltungssystems
- Planungsdaten
- Haltungssysteme und Planungsbeispiele
- Genehmigungsverfahren
- Kontakte
Hinweis:
Die durchgehend farbige Broschüre im A4-Format ist in Ihrer Landeslandwirtschaftskammer oder in Ihrem BIO AUSTRIA Landesverband erhältlich.
Schulen bestellen bitte beim ÖKL: 01/505 18 91 bei Frau Nachtmann.
(1) Verhalten: Unser Hausschwein stammt vom Wildschwein ab. Es hat sich im Laufe der Haustierwerdung zweifellos verändert; seine Anpassungsfähigkeit ist groß, aber nicht unbegrenzt. Die Haltung muss deshalb artgemäß und tiergerecht sein. Einige Grundbedürfnisse des Schweins müssen deshalb in der Haltung berücksichtigt werden, ansonsten ist mit Verhaltensstörungen, Krankheiten und wirtschaftlichen Verlusten zu rechnen.
Schweine leben in stabilen Gruppen (Familienverband aus zwei bis sechs erwachsenen Sauen mit ihren Würfen und den Jungsauen). Die Sauen bauen ein Geburtsnest. Schweine brauchen Platz und Zeit zum Fressen, sie sind neugierig und aktiv. Sie ruhen gemeinsam, trennen Liege- und Kotplatz, sie suhlen und scheuern sich. Danach sollte das Haltungssystem ausgerichtet sein, gleichermaßen müssen arbeitswirtschaftliche, verfahrenstechnische und ökonomische Aspekte berücksichtigt werden.
(2) Als Funktionsbereiche ergeben sich also:
- Ruhebereich (wichtig, denn hier erholen sich die Tiere!)
- Aktivitäts- und Kotbereich (in Kombination mit dem Auslauf zu gestalten, im Aktivitätsbereich werden die Schweine mit Futter, Wasser und Beschäftigungsmaterial versorgt; die Schweine sollten hier zwischen den Funktionsbereichen wechseln und ˆ wenn schon nicht im Auslauf ˆ Kot absetzen - der Boden sollte deswegen drainiert (Gefälle, Spaltenboden) und einfach zu reinigen sein)
- Fressbereich und Wasserversorgung (Ein Mangel an Fressplätzen oder Tränkestellen ist unbedingt zu vermeiden. Genügend breite Fressplätze mit Sichtblenden und Selbstfangfressstände reduzieren Aggressionen beim Fressen)
- Auslauf
(4) Das umfangreichste Kapitel heißt ≥Haltungssysteme und Planungsbeispiele„: Auf insgesamt 27 Seiten werden alle Möglichkeiten für die Zuchtschweinehaltung, für die Ferkelaufzucht und die Mastschweinehaltung mit Grundriss, Schnitt, Details, Fotos, Vor- und Nachteilen vorgestellt.
(5) und (6) Auf den letzten Seiten erfährt man Wichtiges über den Ablauf eines Genehmigungsverfahrens und erhält Kontaktadressen für Beratung.
Arbeitsgruppenleitung:
Mag. Vitus Lenz, Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LK OÖ), Bauberatung
Manuel Böhm, LK OÖ, Bioberatung
Autoren:
Dr. Johannes Baumgartner, Veterinärmedizinische Universität Wien (VUW)
Dr. Werner Hagmüller, Raumberg-Gumpenstein / Thalheim
Mag. Vitus Lenz, LK OÖ, Bauberatung
DI Gerhard Salzmann, LK NÖ, Bauberatung
Eduard Zentner, HBLFA Raumberg-Gumpenstein
weitere Arbeitsgruppenmitglieder:
DI Walter Breininger, LK Steiermark, Bauberatung
Ing. Albert Griesbacher, LK OÖ, Bauberatung - Perg
Ing. Thomas Kerschbaummayr, Bio Austria
Mag. Günther Schopper, Austria Bio Garantie
DI Dr. Sonja Wlcek, Bio Austria Niederösterreich & Wien
Redaktionelle Bearbeitung:
DI Dieter Brandl, ÖKL
Gestaltung:
DI Eva-Maria Munduch-Bader, ÖKL
Impressum:
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL)
Gußhausstraße 6, 1040 Wien
Tel.: 01/505 18 91, Fax: 01/505 18 19-16, office@oekl.at, www.oekl.at
Ländliches Fortbildungsinstitut Österreich (LFI-Österreich)
Schauflergasse 6, 1014 Wien
Tel.: 01/53441-8566, Fax: 01/53441-8569, lfi@lk-oe.at, www.lfi.at/

