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Merkblatt 24: Düngersammelanlagen

DÜNGERSAMMELANLAGEN FÜR WIRTSCHAFTSEIGENEN DÜNGER

ÖKL-Merkblatt 24, 5. Auflage 2007

Bei Düngersammelanlagen für Fest- und Flüssigmist geht es vor allem um die Dimensionierung und technische Ausführung. Dazu hat das ÖKL das Merkblatt Nr. 24 ≥Düngersammelanlagen für wirtschaftseigenen Dünger„ im Herbst 2007 in der 5. Auflage neu herausgebracht. (kleine Änderung im Vergleich zur 4. Auflage bzgl. Betonsorten!)

img_MB24 Duengersammel:

Wirtschaftsdünger enthalten wertvolle Pflanzennährstoffe, die wieder dem Boden zugeführt werden. Im Interesse einer optimalen Ausnützung der Nährstoffe durch die Kulturpflanzen und des Schutzes der Umwelt kommt daher einer sachgerechten Sammlung der tierischen Ausscheidungen und der anfallenden Sickersäfte eine wesentliche Bedeutung zu.

Die Art und Weise der Wirtschaftsdüngerlagerung hängt aber nicht nur vom Wunsch des Bauherrn ab. Örtliche Gegebenheiten, Baukosten und in immer größerem Umfang auch andere Rahmenbedingungen müssen bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

Das Merkblatt enthält wichtige Hinweise für die bautechnische Gestaltung von Sammelanlagen für Wirtschaftsdünger sowie für die Vermeidung von Gefahren für Leben und Gesundheit, Gewässer und Boden.

Lagerraumbedarf ˆ Dimensionierung

Der sach- und umweltgerechten Lagerung des wertvollen Wirtschaftsdüngers kommt eine besondere Bedeutung zu. Der Einsatz von Wirtschaftsdüngern zu pflanzenbaulich sinnvollen Terminen in angepassten Mengen garantiert eine größtmögliche Schonung der Umwelt und eine hohe Wirksamkeit der enthaltenen Nährstoffe. Das Merkblatt gibt Richtwerte für den Lagerraumbedarf an. Diese richten sich nach dem tierischen und leistungsspezifischen Düngeranfall und der Düngerart nach Aktionsprogramm 2003 und müssen für mindestens sechs Monate Lagerzeit bemessen sein. Dies ist für die Umsetzung der Cross-Compliance-Bestimmungen sehr wichtig. Die Richtwerte sind in einer Tabelle nach unterschiedlichen Tierkategorien übersichtlich dargestellt.

Anforderungen für die Herstellung von Gruben und Lagerstätten sowie für Güllelagunen

Düngersammelanlagen sind ≥Bauwerke„ und müssen bestimmten technischen Anforderungen entsprechen: Statische und chemische Beanspruchung sowie Dichtheit sind wichtig. Dazu werden im Merkblatt in einer Tabelle die empfohlenen Betonsorten nach Ö-Norm B 4710-1 angegeben. Außerdem werden Konstruktionsarten vorgestellt: Miststapelfläche, Grubenbehälter, mit und ohne Deckel sowie Güllelagune, veranschaulicht mit technischen Zeichnungen (Ausführungsbeispiele auf 4 Seiten). Nebenanlagen und zusätzliche Einrichtungen werden ebenfalls behandelt. Arbeitssicherheit

Das ÖKL-Merkblatt Nr. 24 erklärt außerdem die Aspekte der Arbeitssicherheit, die sich auf Sturz und Fall und das Arbeiten an und in Gruben beziehen. In einer Tabelle werden Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer für Mindesthöhen stabiler Zäune oder Mauern bei deckenlosen Behältern angeführt. Weiters werden Schutzmaßnahmen für Güllelagunen bzw. Gülleteiche beschrieben.

12 Seiten kompakte Information zum Thema Düngersammelanlagen!

Preis 4,40 Euro

Inhalt:

1. Vorbemerkung
2. Wirtschaftsdüngerarten
3. Raum- und Flächenbedarf für Lagerung von Wirtschaftsdüngern
4. Anforderungen für die Herstellung von Gruben und Lagerstätten
5. Nebenanlagen und Einrichtungen
6. Anforderungen für die Herstellung von Gülleanlagen
7. Arbeitssicherheit
8. Ausführungsbeispiele

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLFUW)
Bearbeitung: Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Grünland und Futterbau, FG Düngung und Bestandsführung, DI W. Breininger, Ing. F. Gerhartinger, DI F. Hölzl, DI H. Huber, Ing. C. Laner, Ing. G. Lehner, Mag. V. Lenz, Ing. R. Schütz, DI J. Teufelhart

Der Traktor im Straßenverkehr

10. Auflage
Informationen hier

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Landwirtschaftliche Betriebsgebäude aus Holz

Zu den neuen Konstruktionsplänen empfehlen wir die Broschüre Landwirtschaftliche Betriebsgebäude aus Holz.

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