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Merkblatt 48: Liegeboxenlaufstall für Milchvieh und Nachzucht

3. Auflage

img_MB 48 Cover 2010:

16 Seiten, 14 Tabellen, 16 Skizzen, 4 Seiten mit Planungsbeispielen
Preis: 6 Euro
Zu bestellen unter 01/505 18 91 oder office@oekl.at

In enger Zusammenarbeit mit dem LFZ Raumberg-Gumpenstein, mit den Landwirtschaftskammern OÖ und NÖ sowie mit der Veterinärmedizinischen Universität wurde die dritte Auflage des ÖKL-Merkblattes Liegeboxenlaufstall für Milchvieh und Nachzucht erarbeitet und vom ÖKL herausgegeben.

Die Vorteile eines Liegeboxenlaufstalls sind die Verbindung zwischen artgemäßer Tierhaltung, arbeitswirtschaftlichen Vorteilen und kostengünstigem Bauen, außerdem möglich für alle Betriebsgrößen, vom Kleinbetrieb bis zu großen Gemeinschaftsstallungen. Folgende Varianten sind möglich:
Neubau oder Um- und Zubau mit Nutzung vorhandener Bausubstanz
Gebäudehülle: Außenklimastall oder geschlossener Warmstall

Das Merkblatt beinhaltet ein übersichtliches Raumprogramm mit den wichtigen verschiedenen Raumelementen für die Planung eines Liegeboxenlaufstalls sowie eine Tabelle mit Angabe der empfohlenen Anzahl von Raumelementen für Milchviehställe mit verschiedener Nutzung der Jungtiere.

Im Hauptkapitel Funktionsbereiche wird zunächst auf die Liegeboxen eingegangen. Es werden die Begriffe Hochbox, Tiefbox, wandständig, gegenständig, Kotstufe bzw. Streuschwelle, Bugschwelle, Liegelänge, Kopfraum, seitlicher Freiraum, Boxen- oder Nackenriegelhöhe, Nackenriegel und Stirnriegel klar definiert und in Abbildungen dargestellt. Hier werden auch die aktuell empfohlenen Maße und Gefälle für Hoch- bzw. Tiefboxen angezeigt.

Für die Boxenabmessungen werden die nach 1. THVO gültigen Mindestmaße für Liegeboxen für Rinder in einer Tabelle angegeben. Darüber hinaus werden auch Empfehlungen für Mindestmaße für Liegeboxen für Kühe, Jungvieh und Kälber angegeben. Bei selbstgebauten Liegeboxen sollte bedacht werden, dass Rundholz einen größeren Durchmesser als industriell gefertigte Liegeboxenbügel aufweist. NEU: Dem Thema Gebäudestützen im Bereich der Liegeboxen ist eine ganze Seite gewidmet.

Für die Fress- und Laufgänge werden ebenfalls die notwendigen Fress- und Laufgangbreiten nach 1. THVO sowie empfohlene Breiten nach dem Handbuch Selbstevaluierung Tierschutz sowie Richtmaße für Treibgänge, Quergänge, Türen und Tore angegeben. Einbahnwege dürfen nicht wesentlich breiter als die angeführten Mindestmaße sein, um ein Umdrehen der Tiere zu verhindern. Keinesfalls dürfen sie so breit sein, dass zwei Tiere gleichzeitig veranlasst sein könnten, solche Gänge zu begehen, es sei denn, sie wiesen die Mindestmaße der Gänge für Benützung in zwei Gehrichtungen auf.

Weitere Punkte sind Bodengestaltung, Fütterung (mit einer Abbildung für die Abmessungen des Futtertisches) sowie Tränken. Das Kapitel Stallklima beinhaltet eine Tabelle mit empfohlenen Mindestmaßen für Abluftquerschnitte und Wand- (Fenster- und Tür-)öffnungen für die natürliche Lüftung von Zuchtrinderställen. Weiter Kapitel sind Belichtung, Auslauf, Melkstand, Milchkammer, Abkalbebox, Separierbucht und Behandlungsstand, Krankenbucht, spezieller Bereich für Tiere mit besonderen Anforderungen und Nebenräume.

14 Tabellen, 16 Skizzen
4 Seiten mit Planungsbeispielen der Landwirtschaftskammern OÖ, NÖ und Steiermark:

  • Neubau 1-reihiger Liegeboxenlaufstall
  • Neubau: 2-reihiger Liegeboxenlaufstall
  • Neubau: 3-reihiger Liegeboxenlaufstall
  • Um- und Zubau: 3-reihiger Liegeboxenlaufstall mit Laufhof
  • Jungviehstall mit Liegeboxen: 2-reihig und Kammanordnung

Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLFUW)
Arbeitsgruppenleitung: Dr. Elfriede Ofner-Schröck (LFZ Raumberg-Gumpenstein)
Arbeitsgruppe: Mag. Vitus Lenz (LK OÖ), Bmst. Ing. Rudolf Schütz (LK NÖ), Univ.-Prof. Dr. Josef Troxler (Vet. Med. Univ. Wien)

Der Traktor im Straßenverkehr

10. Auflage
Informationen hier

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