ÖKL-Merkblatt 91 Verbesserung von bestehenden Anbindeställen
12 Seiten, zahlreiche Tabellen und AbbildungenPreis: 7 Euro

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Die Anbindehaltung von Rindern ist in Österreich noch weit verbreitet. Oft handelt es sich um kleine oder mittlere Betriebe. Obwohl die Ansprüche der Tiere an ihre Haltungsumwelt durch einen gut geplanten und gut geführten Laufstall am besten erfüllt werden können, kann der Neubau eines Laufstalles oder der Umbau einer Anbinde- auf Laufstallhaltung aufgrund der Kosten, aus Platzmangel oder aufgrund der ungesicherten Hofnachfolge erschwert sein. Mit verschiedenen Verbesserungsmaßnahmen können Anbindeställe jedoch tiergerechter und arbeitswirtschaftlich sinnvoller gestaltet werden.
Bevor solche Verbesserungsmaßnahmen jedoch in Betracht gezogen werden, sollte auch die Möglichkeit eines einfachen, günstigen Laufstalls angedacht werden.
Das vorliegende Merkblatt behandelt vorwiegend Kurzstände für weibliche Rinder. Auf Grund der heutigen Kenntnisse über die tiergerechte Ausbildung von Kurzständen ist der Mittellangstand dem Kurzstand nicht mehr überlegen. Im Gegenteil, im richtig gestalteten Kurzstand können die Bewegungsansprüche der Tiere besser erfüllt werden als im Mittellangstand.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorbemerkung
2.Ausgewählte Rechtsvorschriften, Normen und
Richtlinien
3.Ansprüche der Tiere und Problembereiche
4. Funktionsbereiche und Verbesserungsmaßnahmen
4.1 Standplatzgröße
4.2 Liegeflächengestaltung
4.3 Anbindevorrichtung
4.4 Futterbarngestaltung
4.5 Tränken
4.6 Sauberhaltung des Standplatzes
4.7 Stallklima, Lüftung, Licht
4.8 Sonstige Verbesserungsmaßnahmen
4.9 Auslauf und Weide
Verfasser: ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau
Obmann: MR DI Manfred Watzinger (BMLFUW)
Arbeitsgruppenleitung: Dr. Elfriede Ofner-Schröck (LFZ Raumberg-Gumpenstein)
Arbeitsgruppe: Johann Bachschweller (Fa. Agrotel), Ing. Gebhard Fröch (Amt der Tiroler Landesregierung), DI Harald Huber (LK Kärnten), Univ.-Prof. Dr. Josef Troxler (Veterinärmedizinische Universität Wien)
