Biodiversitäts-Monitoring durch LandwirtInnen - Machbarkeitsstudie
Bearbeitungszeitraum: Juni bis Dezember 2006Inhalt:
Untersucht wurde die Machbarkeit eines Magerwiesen- Laienmonitorings für naturschutzfachlich wertvolle Magerwiesen in Österreich Im Zentrum stehen dabei LandwirtInnen, die im Rahmen des ÖPUL-Naturschutzplans auf ihren bewirtschafteten Magerwiesen, bestimmte Pflanzenarten beobachten, erfassen und einer zentralen Stelle melden sollen. Dabei werden nur solche Flächen herangezogen, die bereits als naturschutzfachlich wertvoll eingestuft und auf denen entsprechende Bewirtschaftungsauflagen einzuhalten sind. Das Monitoring soll Daten für ein geplantes österreichweites Biodiversitäts-Monitoring (MOBI) liefern und gleichzeitig das Bewusstsein bei den LandwirtInnen für die Biodiversität im Extensivgrünland stärken. Ein erklärtes Ziel des Projektes ist es, den Landwirten den Zusammenhang zwischen Wirtschaftsweise und Artenvielfalt näher zu bringen.
Das Projektteam bestehend aus dem ÖKL sowie dem Umweltbüro Klagenfurt hat dazu ein detailliertes Konzept ausgearbeitet und dessen Machbarkeit im Sommer 2006 mit zwanzig LandwirtInnen aus den Bundesländern Burgenland, Vorarlberg, Salzburg und Kärnten diskutiert. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus diesen Gesprächen liegt nun ein Konzept für ein Magerwiesen-Monitoring vor, das machbar und sofort umsetzbar ist.
Es beinhaltet unter anderem eine Indikatorenliste mit geeigneten Pflanzenarten für das Monitoring, ein abgestimmtes Sampling Design, eine Kostenschätzung sowie erforderliche Schritte für die Umsetzung des Vorhabens.
Das Projekt wird ab dem Jahr 2007 vom ÖKL gemeinsam mit dem Umweltbüro Klagenfurt (http://www.oekuplan.com/), der Arbeitsgemeinschaft ≥Netzwerk Naturschutz Ländliche Entwicklung„ sowie den Naturschutzreferenten aller Bundesländer umgesetzt. Geplant ist die Durchführung des Monitorings in der gesamten neuen ÖPUL-Programmperiode von 2007 bis 2013.
Ansprechperson im ÖKL: Dipl.-Ing. Barbara Steurer, 01/505 18 91-17 oder

